Eine der Urlaubsregionen in der Champagne ist die
Argonne Champenoise.
Das Bergland der Argonnen zieht sich in einem 30 bis 35 km breiten
Streifen in Nord-Süd-Richtung durch das Gebiet zwischen Aisne, Ante,
der Champagne und dem Tal der Maas.
Im Südosten liegen die Hochplateaus des Barrois. Die Täler
der Flüsse Aire im Süden
und Bar im Norden zählen zu den markanteren Gebieten.
Nordwestlich bei Charleville-Mézières gehen die Argonnen
in die Kämme des Ardennenvorlandes über.
Die Sandsteinregion mit dem Forêt d'Argonne, dem Argonnerwald,
ist das grösste zusammenhängende Waldgebiet der Argonnen.
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Am Rande der Champagne-Ebene erstrecken sich die
Argonnen mit ihren charakteristischen ausgedehnten Waldgebieten, den
saftig grünen Wiesen und vielen kleinen, sehr ursprünglichen Dörfern.
Eine Fülle an Sakralbauten erwartet den Reisenden. Der fast
unermessliche Reichtum an Kirchen, Klöstern und Abteien rührt von der
Tatsache her, dass der Klerus über lange Zeit hinweg der eigentliche
Nutzniesser des Landes, der Wälder und der wirtschaftlichen Erträge
der Industrialisierung war. So wurde hier im frühen Mittelalter der
Wald von Mönchen bewirtschaftet. Es entstanden Abteien wie Beaulieu,
Moiremont, Châtrices oder La Chalade. Die selbst recht bescheiden lebenden
Mönche sorgten so für die satten Überschüsse, von denen die geistliche
Führungskaste vorzüglich lebte.
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