Ein
Besuch in Narbonne öffnet das Tor zur Geschichte des
Landes. Hier war die
erste römische
Kolonie ausserhalb der Territorien im heutigen Italien.
Um das Jahr 118 vor unserer Zeit entstand "Colonia
Narbo
Martius"
im damaligen Gallien.
Die Via Domitia, die erste Römerstrase
in Gallien, wurde einer der wichtigsten Handelswege des
Alten Rom. Sie war die Verbindung zwischen Italien und
den spanischen Kolonien.
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Über
Toulouse und Bordeaux zum Atlantischen Ozean führte die Via
Aquitania zum Atlantik. Narbonne war der Verbindungspunkt
dieser Römerstrassen.
Mitten in der Innenstadt wurde ein Stück dieser Strasse freigelegt
und steht zur Besichtigung. Die umgebende Kulisse alter Gemäuer
lädt zu einer Pause in einem der Cafés am Platz in stimmungsvollem
Ambiente.
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Schrill und blechern erinnert die Bimmel
über dem Platz im alten Zentrum, dass wieder eine Viertelstunde
vergangen ist. Der angenehmen Stimmung tut dies keinen nennenswerten
Abbruch, ist man diese Missklänge ja schon aus so manch
anderer Stadt in Frankreich gewöhnt. Der satte, wenngleich
auch nicht minder lästige Klang einer Domglocke ist schliesslich
nicht überall zu erwarten.
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Am südlichen Ortsausgang von Narbonne führt die Autobahn A9 in Richtung Süden nach Sigean und weiter nach Perpignan durch das Departement Pyrenees-Orientales bis nach Spanien. Wer rechts der Autobahn die Landstrassen wählt, gelangt in die Bergregionen der Corbières.
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Nur wenige Minuten von Narbonne entfernt liegt die gut erhaltene Klosteranlage Abbaye de Fontfroide. In günstiger Lage zu den Sehenswürdigkeiten in den Bergen der Corbières bietet der Camping Figurotta bei Bizanet angenehme Stellplätze.
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Neben Fontfroide erreicht man von hier aus auch direkt einige der bekannten Weinbaugebiete sowie mehrere Orte typisch mediterranen Charakters. Die Einkaufszentren von Narbonne-Sud sind ebenso schnell erreichbar wie der Safaripark in Sigean, wohin sich ein Tagesauflug durchaus lohnt. Wenige Kilometer entfernt verläuft die Autobahn. So ist eine bequeme Anreise gesichert.
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Durch das weite ebene Pyrenäen-Vorland des Départements Pyrenees-Orientales gelangt der Reisende in Richtung Süden zur mächtigen Bergwelt der Pyrenäen. Ab Perpignan rücken die Bergmassive immer näher und stehen in beeindruckendem Kontrast zu den weiten Landschaften aus Weiden, Heide und Lagunen, die das Bild der vergangenen Stunden beherrschten. |
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Der Weg nach Spanien führt aber nicht zwangsläufig über kleine kurvige Pass-Strässchen. Die Hauptstrecke verläuft weitgehend am Meer entlang über nur wenige Hundert Höhenmeter und passiert den Rand der Pyrenäen, während sich die Landschaften wandeln. Abwechslungsreich und kurzweilig ist die Route ins Spanische Katalonien. |
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