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vacances Reisemobile mieten - Wohnmobile, Stellplatz für Camping-Car, Wohnmobil-Platz, Zeltplätze in Frankreich und in Deutschland |
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Die Entscheidung zum Kauf eines eigenen Wohnmobils ist in der Regel nur zu einem geringen Teil von rationalen Kriterien abhängig. Rechnerisch rentiert sich der Kauf rein finanziell betrachtet nur selten. Das hängt stark von den tatsächlichen Nutzungszeiten ab. Sprechen Sie vor der Kaufentscheidung mit einem Wohnmobilhändler, der auch Wohn- / Reisemobile zur Miete anbietet. Mieten Sie Reisemobile verschiedener Klassen jeweils für kurze Zeit, und dann das Reisemobil, welches Ihnen am besten zusagte für den eigentlichen Urlaub. Die hierbei gesammelten Erfahrungen sind wichtige Grundlage für die Entscheidungsfindung bei der späteren Wahl des Modells, wenn Sie dann ein Reisemobil kaufen. Die persönlichen Ansprüche an ein Reisemobil sind höchst individuell. Einige Händler für Reisemobile bieten nicht nur Fahrzeuge zur Miete und zum Kauf an. Es gibt auch die preislich interessante Lösung, das gekaufte Wohnmobil durch den Reisemobilhändler vermieten zu lassen. Diese Variante senkt die Betriebskosten und löst überdies die Stellplatzfrage. |
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infos frankreich |
Wohnmobilstellplatz am Parkhotel Kirn |
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...ist
bei der Entscheidung zwischen Anhänger und Selbstfahrer die
Wahl zugunsten des Wohnmobils ausgefallen, steht die nächste
Vorentscheidung an. Irgendwo zwischen einer 2 CV Kastenente und dem umgebauten Reisebus sollte man seinen Zielkorridor finden, was gar nicht so leicht ist, wie es zunächst scheint. Die gewünschte Beweglichkeit eines kleinen Kombis bis hin zur Kleintransporter-Klasse muss in Schnittmenge gebracht werden mit den nachvollziehbaren Comfort-Vorstellungen, die man aus dem Einfamilienhaus, in dem man sich gerade befindet, so mitbringt. |
Das Raumgefühl, welches sich ergibt, wenn man mit Doppelbett und Küchenzeile ins Badezimmer umzieht, muss erstmal theoretisch verdaut werden. Hilfreich bei der Findung einer Richtgrösse ist es, wenn zunächst Klarheit gesucht wird, welche sinnvolle Nutzung realistisch ist. Die Szenarien vorgesehener und durchführbarer Reisen sollten besprochen und gegebenenfalls visualisiert werden. Wo geht's hin, wie lange, wie oft. |
Wir sind also noch weit entfernt von der Entscheidung über Barock oder Plastik. Vor der Klärung der grundsätzlichen Nutzungsfragen, und somit der ungefähren Grössenbestimmung, macht der Besuch beim Händler denkbar wenig Sinn. So unvorbereitet geht man einem Fachhändler nur auf den Geist. Andererseits riskiert man allzu leicht, den verkäuferischen Talenten zu erliegen. Es ist also zum gegenseitigen Vorteil, sich bis zum Erstbesuch Zeit zu lassen - auch wenn's schwer fällt, es bringt nix ! |
Maximal
mögliches Platzangebot
ist immer toll. Unter Ausreizung des technisch Machbaren melden wir uns
also erstmal zur Klasse 2 bei der Fahrschule unseres Vertrauens an, fahren
schon mal durch's Gewerbegebiet wegen geeigneter Stellplätze und
kaufen einen Cognac der besten Sorte nebst einem Strauss erlesener Floristenware
für unseren Tankwart und dessen Gattin. Anschliessend sprechen wir
noch vertrauensvoll mit der personifizierten Fachkompetenz bezüglich
eventueller Finanzfragen. Dort erfahren wir voller Überraschung,
dass die Halbwertzeit der mobilen Wohneinheit mit viel Glück 12
Monate erreicht, und wir erfahren beiläufig etwas über Abschreibungen
und Wertberichtigungen. Anders und einfacher gesagt : ein Wohnmobil lässt
sich nur schwerlich so schnell abzahlen, wie es an Wert verliert. Die
beste Wahl ist also die, die man sich leisten kann, sonst bleibt für
den Urlaub nichts mehr übrig. Gedanklich bei kleineren Modellen angekommen empfiehlt sich eine Aufstellung der absoluten Mindestanforderungen, die man an das Platzangebot stellen muss. Was ist wirklich unverzichtbar ? Unterhalb welchem Niveau wird es unerträglich. Das sind natuerlich höchst individuelle Kriterien, bei deren Abwägung einem auch der beste Verkäufer kaum Unterstützung bieten kann. Nach oben hin ist die erste Abgrenzung die Frage nach dem, was man gerne so alles hätte. Das ist schon einfacher. Damit wäre ein erster Zielkorridor festgelegt, und die passende Modellpalette kann mit dem Budget abgeglichen werden. Extras nicht vergessen, Steuer und Versicherung für's erste Jahr, und (ganz wichtig !) mindestens den ersten Urlaub mit einrechnen, damit die neue Errungenschaft wenigstens dieses eine Mal bestimmungsgemäss genutzt werden kann. So manches exclusive Wohnmobil verbringt allzu viel Zeit auf dem Standplatz, um Betriebskosten zu minimieren - ...wäre schade drum. Wie gross ist der Bewegungsdrang ? Schnell fällt die Vorentscheidung in Richtung geräumiger Modelle. Leider können grosse Innenmasse die Aussenmasse nicht übersteigen, und schon findet man sich in einem herrlichen Luxusliner wieder, der sich auf Autobahnen wohlfühlt, jedoch jede Passage über landschaftlich reizvolle Nebenstrecken zum Nadelöhr werden lässt. Der installierte wohldimensionierte Flachbild-Fernseher entschädigt mittels DVD vom Touristikverband nur bedingt für das entgangene Erlebnis einer tatsächlichen Durchquerung des nahegelegenen romantischen Tals. Selbst wenn das Dolby-Surround-System das Bachplätschern täuschend echt nachempfindet, wäre es in natura vielleicht auch nicht schlecht gewesen. Bedauerlich nur, wenn das Wohnmobil dafuer schlicht zu sperrig ist. Diese und ähnliche Szenarien sind in der Theorie vor der Kaufentscheidung hilfreich und erkenntnisstiftend, im Nachhinein als praktische Erfahrung hingegen recht frustrierend. ...deshalb Zeit lassen ! Ist die richtige Grösse gefunden, kann es mit dem festen Vorsatz, die ins Auge gefassten Dimensionen bestenfalls marginal zu verlassen, zum Händler gehen. Ab jetzt entscheiden Stilfragen. Technische Nachrüstungen sollten in die Wahl einbezogen werden. Abgespeckte Versionen werden in den meisten Fällen ohnehin nachgerüstet, sodass die Angebote mit reichhaltigerer Serienausstattung letztlich auch nicht teurer sind. Der Preis ist nur ehrlicher. Hinzu kommt, dass eventuelle Rabatte sich auf den Gesamtpreis des Fahrzeugs beziehen. Nachrüstungen bezahlt man in der Regel zum Listenpreis. Qualitativ geht ohnehin nichts über einen Serieneinbau von Extras ab Werk. Schliesslich wollen wir ja Urlaub machen, und nicht nur in der knappen Freizeit basteln... Jetzt wird's ernst : Was nicht gefällt, muss auch nicht zur Probefahrt. Wer möglichst wenig nervt und gut vorbereitet seine präzisen Vorstellungen vortragen kann, hat bei der anschliessenden Rabattverhandlung die besten Karten. Händler wollen verkaufen, das ist logisch, geht aber nur mit guter Kauflaune des Kunden. Als Käufer wollen wir möglichst wenig bezahlen. Also versuchen wir doch mal, dem Händler das Leben nicht schwerer zu machen als nötig, dann ist auch er guter Laune und hat vielleicht ein offeneres Ohr für unsere abweichenden Preisvorstellungen. |