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Wohnmobile, Stellplatz für Camping-Car, Wohnmobil-Platz, Zeltplätze
in Frankreich und in Deutschland

Campingurlaub
Touristik-Hinweise für die Urlaubsregionen
Baden und Elsass zwischen Schwarzwald und Vogesen

....wenn die Abwägung zwischen Anhänger und Wohnmobil zugunsten des Wohnwagens ausgefallen ist, steht eine Reihe weiterer Entscheidungen an.
Bevor es an die Wahl der Innenausstattungen geht, sollte zunächst Klarheit über die Grössenklasse bestehen. Wie auch bei Wohnmobilen ist die Festlegung auf eine Kategorie nicht ganz einfach und sollte keinesfalls unter Zeitdruck stattfinden.
Die Spanne zwischen Economy und Luxus ist erstaunlich gross, daher ist der sofortige Weg zum nächsten Händler eher verwirrend als zielführend. Zuvor ist es in jedem Falle empfehlenswert, seine persönlichen Mindestanforderungen zu ermitteln. Ebenso muss die Obergrenze klar sein, ab der es nach eigenem Ermessen unvernünftig wird. In diesem Zielkorridor finden sich dann meist immernoch weit mehr Modelle, als man anzusehen vermag. Wichtige Kriterien sind bei der Ausstattung zu ermitteln, indem man ( gemeinsam mit Allen, die spaeter mal mitreisen sollen ) Szenarien bespricht, die der vorgesehenen Nutzung möglichst nahekommen. Der 8 Meter lange Traum in Plüsch und Edelholz relativiert sich schnell, wenn sich der Wunsch zeigt, Naturnähe auch auf kleineren Landstrassen erfahren zu wollen. Für anspruchsvollere Dauercamper hingegen könnte eventuell besser ein Mobilhome in Betracht gezogen werden. Nicht nur die Grösse setzt der gewünschten Mobilität Grenzen, auch auf's Gewicht sollte man achten. Sobald der Wohnanhänger schwerer ist als das Zufahrzeug, wird das Gespannfahren nicht nur gefährlich sondern auch ziemlich spassfrei.

Im mittleren bis gehobenen Segment ist die Auswahl an Modellen riesig, sofern man bereit ist, den meist noch recht barocken optischen Standard zu akzeptieren. Wer bewusst moderneres Design sucht, darf etwas länger suchen und bekommt selten Überzeugendes zu sehen. Im hochpreisigen Bereich findet sich hingegen fast alles.
Kleinere Caravans sind eher selten. Wirkliche Economy-Modelle sind meist für Familien zu klein und für 2 Personen nur selten optimiert. Varianten, die zugunsten eines vernünftigen Sanitärbereiches auf den dritten Schlafplatz verzichten, sind die Ausnahme. Vielmehr wird häufig dem dritten Bett der Vorzug gegeben, dafür gibt's dann nicht einmal optional die Nasszelle, ohne die ein unabhängiges Reisen schon ziemlich archaisch wird. Setzt man gewissenhafte Marktanalyse seitens der Hersteller voraus, scheint es diese Zielgruppe der 2 Personen mit Anspruch an Hygiene-Mindeststandards nicht zu geben.

Einige der wenigen rühmlichen Ausnahmen :

Paul und Paula : kleiner Kompakt-Wohnwagen mit schlichtem gut durchdachtem Raumkonzept. Modernes Design und geringes Gewicht bei Minimalabmessungen. Mit 4.52 m Länge auch für kleine Parkplätze geeignet. Kleinserie für Individualisten.
Die Modelle "Paul und Paula" gibt es auch als Wohnmobil.

Wer auf Dusche und Toilette verzichten kann, hat in diesem "Kleinstsegment" grössere Auswahl.
T@B 320 RS von Tabbert oder der Niewiadow N-126n seinen hier als Beispiele genannt.
( ...gerne nehmen wir weitere Tips entgegen - bitte Mail an die Redaktion )